Ensemble-Konzert 2022

Ensemble-Konzert 2022

Am Samstag, den 14. Mai 2022 spielte der Musikverein Wesenufer endlich wieder ein Konzert im wunderschönen Ambiente der Pfarrkirche Wesenufer. Da der Altarraum nicht genug Platz für die gesamte Kapelle bietet, traten verschiedene kleinere Ensembles des Musikvereins auf, die dem zahlreich erschienen Publikum ein hochwertiges und äußerst hörenswertes Programm darboten.

Zur Eröffnung spielte das Brass Quintett den 1. Satz (Allegro) aus dem Concerto für 2 Trompeten von Antonio Vivaldi.

Danach folgte das klassische Holzbläser-Quintett „Rubato“ mit dem „1. March der Second Suite in F“ von Gustav Holst, der „Italian Folksong Suite“ (u.a mit den Klassikern O sole mio, Funiculi Funicula und Bella Ciao), dem Benefits-Song „We are the World“ von Michael Jackson und Lionel Richie, sowie Ausschnitten aus dem Disney Klassiker „Aladdin“.

Weiter ging es im Programm mit dem Saxophon Quartett Wesenufer (S.Q.W.), das mit den 3 Sätzen der „Celtic Suite“ (I. Midnight in Kinsale, II. Love Song, III. Ceilidh) sowie dem Queen-Hit „Crazy little thing called Love“ wieder einmal ihr großes Können unter Beweis stellte.

Das Klarinetten-Quartett wählte mit den Stücken „Petite Fleur“ von Sidney Bechet, „Besame Mucho (Kiss me much)“ von Consuelo Velazques und „Perpetuum mobile“ von Johann Strauss Sohn ebenfalls ein facettenreiches Programm unterschiedlicher Genres.

Den Abschluss bildete wieder das Brass Quintett mit dem Popklassiker „You raise me up“ von Rolf Lovland, dem „Angeluswalzer“ von Gerhard Füßl / Mnozil Brass sowie dem „Prèlude aus dem Te Deum“ von Marc-Antione Charpentier – besser bekannt als die Eurovisions-Fanfare bei europaweiten Fernsehübertragungen.

Im Anschluss an das Konzert lud der Musikverein zum Ausklang in den Pfarrgarten. Aufgrund des schönen und warmen Wetters und des wundervollen Ambientes folgten die meisten Konzertbesucher unserer Einladung und es wurde noch ein gemütlicher Abend.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Musikverein Wesenufer beschlossen hat, die Hälfte der bei diesem Konzert eingenommenen freiwilligen Spenden, für die vom Österreichischen Blasmusikverband ins Leben gerufene Spendenaktion zugunsten der Opfer und Flüchtlinge des Krieges in der Ukraine, zu spenden.

Rubato

Daniela Stögbauer, Carina Straßer, Jürgen Haslböck, Sandra Ratzenböck, Heimo Mitter

Saxophon Quartett Wesenufer

Anita Jungwirth, Peter Reinthaler, Carina Paar, Barbara Krammer

Klarinetten Quartett

Heimo Mitter, Viktoria Dopler, Martin Selle, Gerhard Dopler

Brass Quintett

Christoph Ratzenböck, Peter Leidinger, Thomas Razesberger, Bernhard Haslböck, Andreas Wildauer

Frühjahrs-Matinée 2017

Frühjahrs-Matinée 2017

Frühjahrs-Matinée 2017

Der Musikverein Wesenufer präsentierte im Rahmen seiner Frühjahrs-Matinée am 5. März 2017 im Wesenufer Hotel & Seminarkultur an der Donau, in verschiedenen kleinen und großen Ensembles ein abwechslungsreiches und musikalisch hochwertiges Konzertprogramm.

Den Anfang machte ein reines Blechbläser-Ensemble verstärkt durch Lukas Krammer am Schlagzeug u.a. mit dem „Florentiner Marsch“ (Julius Fucik).

Es folgte u.a. das sehr stimmungsvolle und Oscar-preisgekrönte Hauptthema aus dem Film „Schindler’s Liste“ vorgetragen durch ein reines Holzregister-Orchester bestehend aus Flöten, Klarinetten, Alt- und Bass-Klarinette.
Nach einer kurzen Ab- und Auftrittspause führte das Saxophon-Register bestehend aus Sopran-, Alt-, Tenor- und Bariton-Saxophonen das Programm fort, u.a. mit einem außergewöhnlichen Arrangement („The lone Ar-ranger goes Sax mad“), in dem verschiedene bekannte Melodien und Solo-Parts verarbeitet wurden.
Es folgte das Holzbläser „Zwei-Drittel-Quintett“ – da unsere Oboe derzeit in Amerika weilt und der Musikverein Wesenufer noch über kein Fagott verfügt, wurden diese beiden Instrumente kurzerhand durch Klarinette und Bass-Klarinette ersetzt. U.a. auf dem Programm „Halleluja“ (Leonard Cohen) und der Sousa-Marsch „The Stars and Stripes Forever“.

Ein weiteres kleines Blech-Ensemble mit Schlagwerk sorgte mit zwei gemütlichen Polkas für gute Stimmung.


Das Saxophon Quartett Wesenufer (S.Q.W.) brachte u.a. dem Titel „Shake it off“ (Taylor Swift) und mit Unterstützung einer „Rhythmus-Combo“ das Publikum zum „Shaken“.

Den Abschluss bildete ein Blechbläserquintett mit Schlagwerk mit den schwungvollen Rock-Hits „Eye of the tiger“ (Survivor) und „Bohemian Rhapsody“ (Queen).


Im Anschluss daran gab es viel Applaus vom Publikum und kulinarische Köstlichkeiten sowie regionale Bierspezialitäten beim Bierbratl-Sonntag des Wesenufer Hotel & Seminarkultur an der Donau im Rahmen des Innviertler Biermärz 2017.

Taktstockübergabe beim Klangwellen-Konzert 2017

Taktstockübergabe beim Klangwellen-Konzert 2017

Taktstockübergabe beim Klangwellen-Konzert 2017

Am Samstag, den 25. November 2017, lud der Musikverein Wesenufer wieder zu seinem traditionellen Herbstkonzert ins Hotel & Seminarkultur an der Donau. Dabei durfte das Publikum die Musikerinnen und Musiker zum ersten Mal in der neuen Vereinstracht bewundern. Außerdem übergab unser langjähriger Kapellmeister Gerhard Dopler den Taktstock an seinen Nachfolger Heimo Mitter.

Im 1. Teil des Konzertes folgten nach dem Eröffnungsstück „Adventure“ – eines unserer Konzertwertungsstücke dirigiert von Kapellmeister-Stv. Heimo Mitter – auch gleich der erste musikalische Höhepunkt: Unter dem Dirigat ihres Vaters Kapellmeister Gerhard Dopler brillierte Katharina Dopler mit dem Solo-Stück „Fantasie für Alt Saxophon“ (von Jules Demersseman) auf ihrem Alt-Saxophon. Es folgte der wunderschöne Walzer „Aufgehende Sonne“ (von Siegfried Andraschek) und gleich das nächste Solo-Stück auf der Trompete: Obmann Christoph Ratzenböck, der erst im Oktober 2017 das Goldene Leistungsabzeichen auf der Trompete absolviert hatte, verzauberte das Publikum mit der „Saturday Serenade“ – dem 1. Satz aus der Komposition „Manhattan for Trumpet and Concert Band“ (von Philip Sparke). Den Abschluss des 1. Teils bildete das Stück „Red Rock Mountain“ – eine stimmungsvolle musikalische Reise durch den Kontinent Australien von Rossano Galante.

Der 2. Teil des Konzertes wurde von Kapellmeister Gerhard Dopler mit dem Konzertmarsch „Salemonia“ von Kurt Gäble eröffnet. Dies sollte auch das letztes Stück sein, das er als Kapellmeister des Musikvereins Wesenufer dirigiert. Im Anschluss daran übergab er nach über 18 Jahre im Amt seinen Dirigentenstab an den Heimo Mitter, der vom Vorstand des Musikvereins Wesenufer zum neuen Kapellmeister bestellt wurde.

Als kleines Dankeschön für seine Leistungen für den Verein wurde Gerhard Dopler ein Geschenk überreicht und es gab für ihn standing ovations aller anwesenden Musiker und Gäste im Saal.

Heimo Mitter setzte das Programm mit der Polka „Böhmisch klingt’s am Schönsten (von Kurt Pascher) fort. Mit bekannten Melodien des Disney Klassikers „Aladdin“ und einem Medley der „Blues Brothers“ klang das von Elisabeth Feiken wieder sehr gelungen moderierte Konzert noch stimmungsvoll aus. Als letzte Zugabe gab es den „Washington Post March“ (von John Philip Sousa), wobei Thomas Razesberger und Gerhard Dopler jeweils auf einem original Sousaphon aufspielten.Click me

Konzert „Die Regimentskinder“

Konzert „Die Regimentskinder“

Konzert „Die Regimentskinder“

Der Musikverein Wesenufer präsentierte am 10. Mai 2019 im Rahmen eines Freiluftkonzertes im Hof des Hotel- und Seminarkultur Wesenufer die Geschichte der Österreichischen Militärmusik gekrönt mit dem Großen Österreichischen Zapfenstreich und knüpfte damit erfolgreich an die legendären Arkadenhof-Konzerte der 1980er und 1990er Jahre im Hof der ehem. Brauerei Baumgartner an. 

Im 1. Teil des Konzerts erinnerte Moderator Martin Selle in seiner äußerst informativen und kurzweiligen Moderation an die Anfänge der Militärmusik in Österreich. Er spannte den geschichtlichen Bogen von den Türkenbelagerungen Wiens – bei denen erstmals Musiker gezielt als Kampfunterstützung eingesetzt wurden – über die Etablierung der Militärmusik in der Österreichischen Armee zu Zeiten Maria Theresias sowie die uns heute als klassische Militärmusik bekannte Formationen Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Militärmusik des Österreichischen Bundesheeres.

Passend dazu wurde dem zahlreich anwesenden Publikum unter der Leitung von Kapellmeister Heimo Mitter zu den jeweiligen historischen Abschnitten typische Militärmusikmärsche dargeboten: Prinz Eugen Marsch, Trenk-Panduren-Marsch, Rákóczi-Marsch, Militärmarsch Nr. 1, Die Regimentskinder, Schönfeld-Marsch, Der Musikmeister.

Nach der Pause übernahm Kapellmeister-Stv. Gerhard Dopler – seines Zeichens führender Militärmusiker der Militärmusik OÖ – den Taktstock und leitete die Aufführung des Großen Österreichischen Zapfenstreiches. Unter Mitwirkung der FF Wesenufer (Kdt. HBI Bernhard Haslböck mit einer Abordnung, sowie Christoph Rammelmüller verantwortlich für die Böller-Schüsse) sowie der Jungmusiker des MV Wesenufer wurde dieses historische und traditionelle Militärmusikstück, welches normalerweise nur bei Angelobungen des Österreichischen Bundesheeres zu hören ist, feierlich vom Musikverein Wesenufer in Szene gesetzt.

Als Solo- bzw. Fern-Trompeter fungierten Obmann Christoph Ratzenböck sowie Christian Jungwirth (TMK Vichtenstein). 

Da nach nachmittäglichen Regenschauern am Abend schließlich auch das Wetter mitspielte, war es ein äußerst gelungener und stimmungsvoller Konzertabend.