Author Archive

Mitmachkonzert 2025 – „Nixe Grieselda“

Der Turnsaal der Volksschule Waldkirchen/W. verwandelte sich am 30. März in eine faszinierende Unterwasserwelt. Sandra Ratzenböck führte als Erzählerin „Donautella“ charmant und kindgerecht durch die Geschichte der „Nixe Grieselda“ und zog damit kleine wie große Besucher in ihren Bann.

Das Konzert basierte auf einem eigens für Kinder entwickelten Musikvermittlungsprojekt, dessen Musik von Florian Möseneder komponiert wurde. Im Mittelpunkt steht eine spannende Sage rund um die geheimnisvolle Nixe Grieselda und ihre Begegnung mit dem Trompetenspieler Simon (gespielt von Simon Dopler). Eine gebrochene Zusage führt zu ihrem Verschwinden und einer dramatischen Verwandlung – erst durch gemeinsames Musizieren, Singen und Bewegen gelingt es schließlich, die Geschichte zu einem guten Ende zu führen. 

Mit zahlreichen abwechslungsreichen Mitmachaktionen wurden alle anwesenden Gäste aktiv ins Konzertgeschehen eingebunden. Die Kinder klatschten Rhythmen, sangen Melodien mit und halfen mit ihren Bewegungen dabei, die „verlorenen Töne“ zurückzuholen. Solche Mitmachkonzerte ermöglichen es, Musik nicht nur zu hören, sondern selbst zu erleben und Teil der Aufführung zu werden. 

Ein besonderes Ziel dieses Konzertformats ist es, Kindern spielerisch die Welt der Blasmusik näherzubringen und Begeisterung für ein Instrument zu wecken. Dies war auch bei uns deutlich zu spüren: Mit viel Freude und Neugier verfolgten die jungen Besucher die musikalische Geschichte. 

Im Anschluss hatten die Kinder die Möglichkeit, die Instrumente des Blasorchesters selbst auszuprobieren. Dabei standen zahlreiche Musikerinnen und Musiker mit Tipps und Unterstützung zur Seite – ein Highlight, das für strahlende Augen sorgte und bei vielen das Interesse am eigenen Musizieren weckte.

Ein rundum gelungenes Konzert, das eindrucksvoll zeigte, wie lebendig und begeisternd Blasmusik sein kann.

Marschwertung 2025 – Starke Leistung und Auszeichnung in Stufe D

Auch im Jahr 2025 stellte sich der Musikverein Wesenufer erneut der Herausforderung der Marschwertung im Rahmen des Bezirksmusikfestes in Zell an der Pram – und konnte dabei einmal mehr sein hohes Niveau unter Beweis stellen.

Unter der bewährten Stabführung von Gerhard Dopler präsentierte sich die Kapelle in der Leistungsstufe D mit den Märschen „Rechts schaut“ und „Erzherzog Albrecht“. Mit 94,01 Punkten wurde die Darbietung mit einem ausgezeichneten Erfolg bewertet.

Besonders hervorzuheben ist das geschlossene und präzise Auftreten unserer Kapelle, das sowohl musikalisch als auch im exakten Marschieren überzeugte. Die intensive Probenarbeit und das disziplinierte Zusammenspiel spiegelten sich in einem einheitlichen Gesamtbild wider, das auch vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt wurde.

Ein besonderer Dank gilt unserem Stabführer Gerhard Dopler, der mit viel Engagement, Erfahrung und einem klaren Blick für Details maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat. Ebenso gilt der Dank allen Musikerinnen und Musikern, die mit viel Einsatzbereitschaft zu diesem gelungenen Auftritt beigetragen haben.

Die Marschwertung 2025 zeigte einmal mehr die Stärke des Musikvereins Wesenufer im Bereich der Marschmusik und unterstrich die kontinuierlich hohe Qualität der Kapelle.

Klangwellenkonzert 2023 – Spanisches Feuer auf der Trompete

Klangwellenkonzert 2023 – Spanisches Feuer auf der Trompete

Das Klangwellenkonzert 2023 stand ganz im Zeichen musikalischer Vielfalt und begeisterte das Publikum im Veranstaltungssaal des Hotel & Seminarkultur in Wesenufer mit einem abwechslungsreichen Programm auf hohem Niveau.

Nach einer intensiven Probenphase präsentierte der Musikverein unter der bewährten Leitung von Heimo Mitter ein Konzertprogramm, das von klassischer Blasmusik über Filmmusik bis hin zu modernen Arrangements reichte. 

Eröffnet wurde das Konzert mit dem festlichen „Festival March“ von Johann Strauss (Sohn), der den Abend schwungvoll einleitete. Es folgten anspruchsvolle Werke aus der klassischen Literatur sowie bekannte Melodien, die für abwechslungsreiche Klangbilder sorgten.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war das Trompetensolo von Simon Dopler beim Stück „Hispánico“. Das Werk, im Stil eines spanischen Paso Doble gehalten, überzeugte mit markanten Rhythmen und südlichem Temperament. Mit technischer Präzision und ganz viel Spielfreude sorgte Simon Dopler für begeisterten Applaus.

Im weiteren Verlauf des Konzerts sorgten Filmmusik und bekannte Medleys – darunter Auszüge aus Musical- und Popliteratur – für unterhaltsame Momente. Werke wie „ABBA in Concert“ oder weitere bekannte Klassiker boten eine gelungene Mischung aus Nostalgie und moderner Unterhaltung.

Das Klangwellenkonzert 2023 zeigte eindrucksvoll die Bandbreite unseres Musikvereins und bot dem Publikum einen stimmungsvollen und abwechslungsreichen Konzertabend.

Klangwellenkonzert 2025 – Grooviger Sound am Schlagzeug

Klangwellenkonzert 2025 – Grooviger Sound am Schlagzeug

Ein musikalisches Highlight im Jahresverlauf bildete unser Klangwellenkonzert 2025, das im nahezu ausverkauften Saal des Hotel & Seminarkultur stattfand und mit einem vielseitigen Programm begeisterte.

Unter der Leitung von Kapellmeister Heimo Mitter präsentierte der Musikverein Wesenufer ein Konzert, das sowohl durch musikalische Vielfalt als auch durch zahlreiche Höhepunkte überzeugte. Durch den Abend führte erstmals Walter Humer, der mit Charme und viel Gespür für die jeweiligen Stücke das Publikum unterhaltsam durch das Programm begleitete.

Bereits im ersten Konzertteil zeigte sich die große Bandbreite unseres Orchesters: Klänge aus der Märchenoper „Hänsel & Gretel“ sorgten für nostalgische Momente, während moderne Arrangements wie „Epic Gaming Themes“ besonders bei jüngeren Zuhörerinnen und Zuhörern großen Anklang fanden.

Ein absoluter Höhepunkt des Abends war das Schlagzeug-Solo von Lukas Krammer beim Werk „Eastern Standard Time“. Das Stück – geprägt von modernem Groove und einem lässigen Shuffle-Charakter – rückt das Schlagzeug bewusst in den Mittelpunkt und gibt dem Solisten Raum, sich musikalisch zu entfalten. Begleitet von einem rhythmisch getragenen Orchesterklang entwickelte sich ein spannendes Zusammenspiel zwischen Band und Solist, bei dem das Schlagzeug immer wieder ins Rampenlicht trat. Mit viel Präzision und Gefühl für Timing setzte Lukas Krammer dabei einen eindrucksvollen Akzent.

Das Klangwellenkonzert 2025 unterstrich einmal mehr die musikalische Qualität unseres Musikvereins und bot seinem Publikum einen kurzweiligen Konzertabend.

Besuch vom Bundespräsident 2025

Am Samstag, 15.11.2025, stattete Bundespräsident Alexander van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer überraschend Wesenufer einen Besuch ab. Grund dafür war u.a. ein Rundgang entlang der Donauuferpromenade zu den Skulpturen des Projektes der öffentlichen Erinnerung an „Menschen in ihrem Element“, bei dem der Historiker Klaus Pumberger die Hintergründe der drei dort gewürdigten Persönlichkeiten erklärte: der Unternehmer und Mäzen Alois Rosenstingl (1846-1915), der Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Johann Haderer (1860-1922) sowie die Pflegerin und Krankenschwester Rosa Beer (1884-1967).

Obwohl wir erst kurzfristig von diesem historischen Ereignis – es ist dies das erste Mal, dass ein Bundespräsident Wesenufer besuchte – erfuhren, konnten wir trotzdem kurzfristig in voller Stärke ausrücken und den Ehrengästen mit den Märschen Dir zum Gruß, Schwert Österreichs und dem Hessen-Marsch im Hof des Hotel & Seminarkultur Wesenufer einen würdigen musikalischen Empfang bereiten.

Der Bundespräsident und seine Frau staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass der kleine Markt Wesenufer über eine eigene Musikkapelle verfügt. Nach einem kurzen Fototermin brachen die Gäste zu ihrem Rundgang auf.

16. Faschingssitzung 2026

Mit zwei gut besuchten Vorstellungen der traditionellen Faschingssitzung startete der Musikverein Wesenufer am 13. und 14. Februar 2026 schwungvoll in sein Jubiläumsjahr. Diese Veranstaltung bildete heuer den offiziellen Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten und bot dem Publikum – ganz in bewährter Manier – einen abwechslungsreichen Abend voller Humor, Musik und Rückblicke auf die 150-jährige Vereinsgeschichte.

Durch das Programm führten Martin Selle und Richard Königseder, die als die historischen Gründer des Musikvereins – Schulleiter Anton Wögerbauer und späterer Gastwirt Anton Königseder – auftraten. Voller Elan blätterten sie in der fiktiven Vereinschronik und teilten humorvolle Anekdoten, die als roter Faden durch den Abend dienten.

Bereits der erste Sketch „Wie alles begann…!“ setzte den Ton für den weiteren Verlauf. Mit einem Augenzwinkern (und geschichtlich nicht ganz korrekt) wurde humorvoll dargestellt, wie Kaiser Franz Josef und Kaiserin Sisi – selbstverständlich „höchstpersönlich“ – im Jahr 1876 nach Wesenufer reisten und mit ihrem Besuch der Grundstein für die Gründung des Musikvereins gelegt wurde. 

Im zweiten Teil entwickelte sich „Kochen mit Monika“ zum absoluten Publikumsliebling. Mit einem ThermomixKochkurs für Junggesellen aus der Gemeinde, die an die gesunde Küche herangeführt werden sollten, hatte Monika Kalinke die Lacher auf ihrer Seite. 

Dem roten Faden entsprechend wurden diesmal aber auch einige alte Sketch-Klassiker vergangener Faschingssitzungen neu interpretiert und in Szene gesetzt. 

Traditionell beschlossen schließlich „Die knorrigen Gmoabuam“ den Abend. Mit ihren Gstanzln über lustige Begebenheiten und kleine Hoppalas aus der Gemeinde sorgten sie wieder für einen stimmungsvollen und zugleich herzlichen Abschluss, der den Abend wunderbar abrundete.

Der Musikverein Wesenufer bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden – auf und hinter der Bühne – sowie bei seinem treuen Publikum. Mit dieser gelungenen Faschingssitzung ist der Start ins 150JahrJubiläum mehr als geglückt!

Klangwellenkonzert 2024 – Im Zeichen von Anton Bruckner

Klangwellenkonzert 2024 – Im Zeichen von Anton Bruckner

Nach einem Jahr voller Proben und Vorfreude fand auch heuer wieder unser traditionelles Herbstkonzert statt. Unter der musikalischen Leitung von Heimo Mitter präsentierten wir ein abwechslungsreiches Programm in Wesenufer im Hotel und Seminarkultur. Mit einer Mischung aus klassischen Märschen, mitreißenden Polkas und modernen Hits boten wir unserem Publikum einen Abend voller musikalischer Höhepunkte. Durch das Programm führte sehr unterhaltsam unsere Moderatorin Elisabeth Feiken. 

Den Auftakt machte die kraftvolle Komposition „Sympatria“ von Thomas Asanger, die das Konzert schwungvoll eröffnete. Darauf folgte die lebendige „Mazury Rhapsody (A Journey to Poland)“ von Alfred Bösendorfer, die mit ihrem polnischen Flair für eine besondere Atmosphäre sorgte.

Ein Highlight der ersten Hälfte war die fröhliche „Blumen-Polka“ von Carl Michael Ziehrer, arrangiert von Michael Totzauer, die mit ihren schwungvollen Melodien das Publikum begeisterte. Die monumentale Komposition „Drei Sätze und Marsch in D Moll“ von Anton Bruckner, arrangiert von Geert Schrijvers, setzte einen kraftvollen Kontrapunkt. Mit der fantasievollen Bearbeitung „On The Track“ von Fritz Neuböck, die Motive aus Bruckners Werken einfließen ließ, ging es in die Pause.

Nach der Pause überraschten wir mit einem modernen Klassiker: „Sweet Child O‘ Mine“ von Guns N’ Roses, arrangiert von Paul Murtha, sorgte für rockige Stimmung im Saal. Mit „Winnetou & Old Shatterhand“ von Martin Böttcher, arrangiert von Manfred Schneider, entführten wir unser Publikum in die Welt der legendären Helden des Wilden Westens.

Ein weiteres Highlight war das mitreißende „Les Champs Élysées“ von Joe Dassin, arrangiert von Jan von Kraeydonck, das zum Mitsummen einlud. Mit der fröhlichen „Almtaler Polka“ von Patrick Prammer, arrangiert von Matthias Haslinger, brachten wir traditionelle österreichische Klänge auf die Bühne. Den krönenden Abschluss bildete die mitreißende „Odilia – Pop Overture for Band“ von Jacob de Haan, die das Konzert stimmungsvoll abrundete. 

Wir hoffen, unserem Publikum einen unvergesslichen Abend bereitet zu haben, und freuen uns schon darauf, Sie beim Herbstkonzert 2025 wieder begrüßen zu dürfen!

Marschwertungen 2024

Der Musikverein Wesenufer darf heuer wieder auf zwei sehr erfolgreiche Marschwertungen zurückblicken. Mit den Märschen Erzherzog Albrecht und Rechts schaut waren wir unter der bewährten und tadellosen Stabführung von Landesstabführer Gerhard Dopler in der Leistungsstufe D wieder im Spitzenfeld bei den Marschwertungen der Bezirke Rohrbach und Schärding.

Mit unglaublichen 98,39 Punkten (!) – was natürlich einen ausgezeichneten Erfolg und zugleich einen neuen Punkterekord für unseren Musikverein bedeutete – waren wir am Sonntag, 18. Juni 2024, die beste der angetretenen 17 Kapellen bei der in Neustift/M. ausgetragenen Marschwertung im Rahmen des Bezirksmusikfestes des Musikvereins Rannariedl.

Wenngleich im Vergleich zur üblichen Bewertung im Bezirk Schärding bei dieser Marschwertung die Bewerter generell in der Punktevergabe wohl etwas zu hoch gegriffen hatten (man wird hier wohl 3 bis 4 Punkte abziehen müssen, um einen fairen Vergleich mit dem Bezirk Schärding herstellen zu können), hatten wir bei hochsommerlichen Temperaturen dennoch eine tadellose Leistung abgeliefert.

Schließlich konnten wir diese ausgezeichnete Marsch-Leistung bei der Marschwertung des Bezirkes Schärding am Sonntag, 7. Juli 2024, in Sigharting bestätigen, die dann auch die hohe Punktewertung in Neustift/M. gerechtfertigt hat. Mit sehr beachtlichen 94,69 Punkten (ausgezeichneter Erfolg) waren wir die drittbeste Kapelle im Bezirk – nur Raab mit 95,99 in D und St. Roman-Esternberg mit 95,00 Punkten in D lagen vor uns.