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Hier ist ein Beispiel für einen Beitrag, welcher nur für die Musiker zu sehen ist. Er enthält Inhalte der nur für Musiker bestimmt ist.

Frühjahrs-Matinée 2017

Frühjahrs-Matinée 2017

Frühjahrs-Matinée 2017

Der Musikverein Wesenufer präsentierte im Rahmen seiner Frühjahrs-Matinée am 5. März 2017 im Wesenufer Hotel & Seminarkultur an der Donau, in verschiedenen kleinen und großen Ensembles ein abwechslungsreiches und musikalisch hochwertiges Konzertprogramm.

Den Anfang machte ein reines Blechbläser-Ensemble verstärkt durch Lukas Krammer am Schlagzeug u.a. mit dem „Florentiner Marsch“ (Julius Fucik).

Es folgte u.a. das sehr stimmungsvolle und Oscar-preisgekrönte Hauptthema aus dem Film „Schindler’s Liste“ vorgetragen durch ein reines Holzregister-Orchester bestehend aus Flöten, Klarinetten, Alt- und Bass-Klarinette.
Nach einer kurzen Ab- und Auftrittspause führte das Saxophon-Register bestehend aus Sopran-, Alt-, Tenor- und Bariton-Saxophonen das Programm fort, u.a. mit einem außergewöhnlichen Arrangement („The lone Ar-ranger goes Sax mad“), in dem verschiedene bekannte Melodien und Solo-Parts verarbeitet wurden.
Es folgte das Holzbläser „Zwei-Drittel-Quintett“ – da unsere Oboe derzeit in Amerika weilt und der Musikverein Wesenufer noch über kein Fagott verfügt, wurden diese beiden Instrumente kurzerhand durch Klarinette und Bass-Klarinette ersetzt. U.a. auf dem Programm „Halleluja“ (Leonard Cohen) und der Sousa-Marsch „The Stars and Stripes Forever“.

Ein weiteres kleines Blech-Ensemble mit Schlagwerk sorgte mit zwei gemütlichen Polkas für gute Stimmung.


Das Saxophon Quartett Wesenufer (S.Q.W.) brachte u.a. dem Titel „Shake it off“ (Taylor Swift) und mit Unterstützung einer „Rhythmus-Combo“ das Publikum zum „Shaken“.

Den Abschluss bildete ein Blechbläserquintett mit Schlagwerk mit den schwungvollen Rock-Hits „Eye of the tiger“ (Survivor) und „Bohemian Rhapsody“ (Queen).


Im Anschluss daran gab es viel Applaus vom Publikum und kulinarische Köstlichkeiten sowie regionale Bierspezialitäten beim Bierbratl-Sonntag des Wesenufer Hotel & Seminarkultur an der Donau im Rahmen des Innviertler Biermärz 2017.

Special Olympics 2017

Special Olympics 2017

Special Olympics 2017

Ein Brass Quintett des Musikvereins Wesenufer mit Schlagzeuger Lukas Krammer umrahmte am 15.3.2017 musikalisch einen vom Rotary Club Traun organisierten traditionellen Abend für die tschechische Special Olympics Delegation im Gasthaus Schober (Kirchberg-Thening).

Insgesamt waren 32 tschechische Sportler samt ihren Betreuern, Dolmetschern sowie die Mitglieder des Rotary Club Traun und Enns anwesend. Das Brass Quintett – in der Besetzung Christoph Ratzenböck (Trompete), Christian Jungwirth (Trompete, TMK Vichtenstein), Bernhard Haslböck (Horn), Peter Leidinger (Basstrompete) und Gerhard Dopler (Tuba) sowie Lukas Krammer (Schlagzeug) – begeisterte das Publikum mit traditioneller österreichischer Blasmusik, aber auch mit ihren modernen Rock- und Pop-Arrangements. Es wurden von den begeisterten Gästen viele Fotos und Videos gemacht und schließlich wurde im Laufe des Abends sogar aufgetanzt! Wir wünschen den Sportlern viel Erfolg bei den Bewerben der Special Olympics Winterspiele 2017 in Graz und Schladming.

Wood Five beim Ensembletreffen 2017

Wood Five beim Ensembletreffen 2017

Wood Five beim Ensembletreffen 2017

Unter dem Titel „Wood Five“ nahm am 21. Jänner 2017 ein Bläser-Quintett des Musikvereins Wesenufer am Schärdinger Ensembletreffen 2017 in der Landesmusikschule Andorf teil.

Das gemischte Quintett, bestehend aus Daniela Stögbauer (Flöte), Viktoria Dopler (Klarinette), Heimo Mitter (Klarinette), Bernhard Haslböck (Horn) und Gerhard Dopler (Bassklarinette), spielte die Stücke:

– Pink Panther (Henri Mancini) und

– Divertimento in 4 Sätzen (Josef Haydn)

Im Anschluss daran wechselte Gerhard Dopler das Outfit und brillierte in einem Tuba-Ensemble („Deep Vibrations“) der Militärmusik Oberösterreich als Tubist. Unter anderem wurde der Florentiner Marsch (Julius Fucik) in dieser außergewöhnlichen Besetzung intoniert (!)

Taktstockübergabe beim Klangwellen-Konzert 2017

Taktstockübergabe beim Klangwellen-Konzert 2017

Taktstockübergabe beim Klangwellen-Konzert 2017

Am Samstag, den 25. November 2017, lud der Musikverein Wesenufer wieder zu seinem traditionellen Herbstkonzert ins Hotel & Seminarkultur an der Donau. Dabei durfte das Publikum die Musikerinnen und Musiker zum ersten Mal in der neuen Vereinstracht bewundern. Außerdem übergab unser langjähriger Kapellmeister Gerhard Dopler den Taktstock an seinen Nachfolger Heimo Mitter.

Im 1. Teil des Konzertes folgten nach dem Eröffnungsstück „Adventure“ – eines unserer Konzertwertungsstücke dirigiert von Kapellmeister-Stv. Heimo Mitter – auch gleich der erste musikalische Höhepunkt: Unter dem Dirigat ihres Vaters Kapellmeister Gerhard Dopler brillierte Katharina Dopler mit dem Solo-Stück „Fantasie für Alt Saxophon“ (von Jules Demersseman) auf ihrem Alt-Saxophon. Es folgte der wunderschöne Walzer „Aufgehende Sonne“ (von Siegfried Andraschek) und gleich das nächste Solo-Stück auf der Trompete: Obmann Christoph Ratzenböck, der erst im Oktober 2017 das Goldene Leistungsabzeichen auf der Trompete absolviert hatte, verzauberte das Publikum mit der „Saturday Serenade“ – dem 1. Satz aus der Komposition „Manhattan for Trumpet and Concert Band“ (von Philip Sparke). Den Abschluss des 1. Teils bildete das Stück „Red Rock Mountain“ – eine stimmungsvolle musikalische Reise durch den Kontinent Australien von Rossano Galante.

Der 2. Teil des Konzertes wurde von Kapellmeister Gerhard Dopler mit dem Konzertmarsch „Salemonia“ von Kurt Gäble eröffnet. Dies sollte auch das letztes Stück sein, das er als Kapellmeister des Musikvereins Wesenufer dirigiert. Im Anschluss daran übergab er nach über 18 Jahre im Amt seinen Dirigentenstab an den Heimo Mitter, der vom Vorstand des Musikvereins Wesenufer zum neuen Kapellmeister bestellt wurde.

Als kleines Dankeschön für seine Leistungen für den Verein wurde Gerhard Dopler ein Geschenk überreicht und es gab für ihn standing ovations aller anwesenden Musiker und Gäste im Saal.

Heimo Mitter setzte das Programm mit der Polka „Böhmisch klingt’s am Schönsten (von Kurt Pascher) fort. Mit bekannten Melodien des Disney Klassikers „Aladdin“ und einem Medley der „Blues Brothers“ klang das von Elisabeth Feiken wieder sehr gelungen moderierte Konzert noch stimmungsvoll aus. Als letzte Zugabe gab es den „Washington Post March“ (von John Philip Sousa), wobei Thomas Razesberger und Gerhard Dopler jeweils auf einem original Sousaphon aufspielten.Click me

Marktfest 2017

Marktfest 2017

Marktfest 2017

Das Marktfest des Musikvereins Wesenufer am 29. Juli 2017 am Marktplatz Wesenufer bei herrlichem Sommerwetter war wieder ein voller Erfolg.

Nachdem im letzten Jahr praktisch zur gleichen Zeit noch das große Jubiläumsfest 140 Jahre Musikverein Wesenufer über die Bühne ging, kehrten wir heuer wieder zu unserer traditionellen Veranstaltung am Marktplatz in Wesenufer zurück – und das zu Recht. Bei idealem Wetter und angenehmen Temperaturen durften wir zahlreiche Gäste aus der Gemeinde Waldkirchen aber auch aus den umliegenden Nachbarorten (z.B. Niederranna und Engelhartszell) herzlich Willkommen heißen. 

Die Besucher fühlten sich sichtlich wohl bei Bier, Bratwürstel, Käse, Kaffee und Kuchen sowie Blasmusik des Musikvereins Wesenufer. Da es auch zahlreiche Getränkespenden und Musikwünsche gab, wurden alle bekannten Klassiker der Blasmusik dargeboten und die Musiker kamen wie das Kellner- und Schankpersonal ordentlich ins Schwitzen. Dabei durften auch einige eigens für das Marktfest vorbereitete Arrangements unseres Schlagzeugers Leonhard Königseder – stimmlich dargeboten von Heimo Mitter und Karin Meissl – nicht fehlen. Auch eine lustige Polter-Runde (mit der künftigen Braut Martina Humer) ließ es sich nicht nehmen und stattete unserem Fest einen Besuch ab. So war es kein Wunder, dass bis Mitternacht musiziert und schließlich mit einem Geburtstagsmarsch für unseren Posaunisten Dietmar Feiken der musikalische Schlusspunkt gesetzt wurde.

Teilnahme an der Mid Europe 2018

Teilnahme an der Mid Europe 2018

Teilnahme an der Mid Europe 2018

Der Musikverein Wesenufer nahm im Juli 2018 höchst erfolgreich an dem int. Blasmusik-Festival Mid Europe 2018 in Schladming teil – ein außergewöhnlicher Musikvereinsausflug, der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird!

Wir starteten am Donnerstag, 12.7.2018, um 8:30 Uhr am Marktplatz Wesenufer mit zwei Bussen. Mit dabei waren 47 Musikerinnen und Musiker und rund 20 Begleitpersonen, die den Musikverein als Fan-Club unterstützten.

Nach der Ankunft und einem ausgiebigen Mittagessen im neuen congress Schladming stand eine kurze Probe unseres Show-Programmes am Sportplatz der Neuen Mittelschule (NMS) Schladming auf dem Programm. Im Anschluss daran gab es im Turnsaal der NMS Schladming eine kurze Probe für das Gesamtspiel beim Schladming Tattoo. An dieser von Prof. Johann Mösenbichler in englischer Sprache gehaltenen Probe nahmen unter anderem auch die Musiker der Banda Santa Katarina V.M. aus Malta teil. 

Danach ging es zum Check-in in unser Hotel Schladminger Hof. Der darauf folgende Abend stand nun ganz im Zeichen der Langen Nacht der Musik. Auf 5 verschiedenen Bühnen in der gesamten Schladminger Innenstadt verteilt spielten im Stundentakt Orchester und Musikgruppen bis nach Mitternacht auf. Eröffnet wurde der Abend von der Militärmusik OÖ. Zu den musikalischen Leckerbissen gab es auch kulinarische Köstlichkeiten und Getränke und auch die Geschäfte luden mit Sonderangeboten zum Shoppen ein.

Der Freitag, 13.7.2018, stand bis zum Nachmittag zur freien Verfügung, sodass jeder sein eigenes Freizeitprogramm nach Belieben gestalten konnte. Während einige die Zeit in der Schladminger Innenstadt verbrachten, nutzten andere wiederum die Schladming Dachstein Sommercard und fuhren auf die Planei oder mit der Seilbahn zum Dachstein – mit 2.995 m der höchste Berg Oberösterreichs und der Steiermark. 

Um 15:00 Uhr hatten wir rund eine Stunde Zeit, unser Show-Programm im WM Park Planei (= das Zielgelände der Planei) zu proben – bereits hier gab es schon zahlreiche Zuseher und Applaus, obwohl wir noch in zivil unterwegs waren. Danach ging es nochmals zurück zum Hotel zum Anziehen der Musikvereinstracht. Der Abend verging dann wie im Flug: Zuerst noch eine gemeinsame Probe des Einmarsches und Gesamtspiels im WM Park Planei, bevor dann endlich der große Auftritt beim Schladming Tattoo kommen sollte: Wir marschierten hinter der Militärmusik OÖ in den WM Park Planei ein und nahmen neben ihr Aufstellung. Nachdem auch alle anderen Teilnehmer (u.a. die Stadtkapelle Schladming) Aufstellung genommen hatten, folgte das erste Gesamtspiel (Messner-Fanfare, The Sinfonians, der Schweizer Marsch „Bellinzona“, Österreichische Bundeshymne). Nach dem Ausmarsch stand als erster Höhepunkt die Show unseres Musikvereins auf dem Programm.

Für großes Erstaunen beim Publikum sorgte bei der Vorstellung unseres Vereins, dass aus einem 260 Einwohner zählenden Ort eine Musikkapelle mit 51 aktiven Musikern bestehen kann. Unter dem großen Applaus der vielen anwesenden Zuschauer – unter anderem im Beisein unseres großartigen Fan-Clubs aus Wesenufer an der Spitze mit unserem Bürgermeister Herbert Strasser – absolvierten wir unser Show-Programm nahezu perfekt. 

Link: https://www.youtube.com/watch?v=jpcWmY_Oy6Y

Es folgten die Auftritte des WAWOP (WeltErwachsenenBlasOrchesterProjekt), des WYWOP (WeltJugendBlasOrchesterProjekt), der Post Big Band Salzburg, sowie das Marsch-Show-Programm der Militärmusik Oberösterreich, ebenfalls einstudiert und geleitet von unserem Stabführer Gerhard Dopler, der als Musikmeister der Militärmusik Oberösterreich auch dafür die Verantwortung zu tragen hatte. Insgesamt also ein stressiger Abend für unseren Gerhard, der zwischenzeitig die Adjustierung mehrmals wechseln musste (!) Er erzielt dafür zu Recht auch einen verdienten Sonderapplaus des begeisterten Publikums.

Danach folgte nochmals der Einmarsch aller anwesenden Musikgruppen und ein Gesamtspiel, bei dem noch einmal alle anwesenden Musiker auf ihren Instrumenten mitspielen durften. Es wurden dazu der Bayerische Defiliermarsch, der Radetzky-Marsch – dirigiert von unserem Gerhard Dopler – sowie die Europahymne als offizieller Schlusspunkt dargeboten. Im Anschluss daran wurde noch bis in die Nacht hinein der so schöne und erfolgreiche Tag ausgiebig gefeiert, wobei wir zu Mitternacht unserem Tenoristen Dominik Feiken herzlich zu seinem 29. Geburtstag gratulieren durften.

Am Samstag, 14.7.2018, folgte noch der krönende Abschluss mit einem ca. 75 minütigen Open Air Konzert auf der Hauptbühne am Schladminger Stadtplatz. Bei wieder herrlichem Wetter und unter dem Beifall vieler anwesenden Zuhörer präsentierten wir unter dem Dirigat von Kapellmeister Heimo Mitter traditionelle österreichische Marschmusik vom feinsten – gespickt mit musikalischen Auszügen aus unserem Show-Programm (Eye of the Tiger, In the Mood); Gerhard Dopler übernahm die Moderation und präsentierte den Zuhörern gekonnt unseren Musikverein und das gespielte Programm.

Danach traten wir um ca. 15:00 Uhr glücklich und mit wunderschönen Erinnerungen an einen außergewöhnlichen Musikvereinsausflug wieder die Heimreise nach Wesenufer an.

Link zur Mid Europe: https://www.mideurope.at/ 

Studie: Instrumente sind positiv für Kinder

Studie: Instrumente sind positiv für Kinder

Studie: Instrumente sind positiv für Kinder

Eine Psychologin aus Graz erforschte, wie sich das frühe Erlernen eines Musikinstruments langfristig auf die Gehirnentwicklung von Kindern auswirkt. So zeigte sich etwa, dass sich die Aufmerksamkeit verbessert und die Kinder besser zuhören können.

Die Privatdozentin Annemarie Seither-Preisler vom Institut für Psychologie der Uni Graz forschte gemeinsam mit dem deutschen Neurowissenschaftler Peter Schneider von der Universität Heidelberg. Ihre neuesten Erkenntnisse, wie man begabte Kinder noch besser fördern und auf der anderen Seite Entwicklungsdefiziten entgegenwirken kann, haben die beiden zusammen mit dem Grazer Musikologen Richard Parncutt veröffentlicht.

Hörfunktion bei ADHS deutlich verlangsamt

Bei musikalisch geübten Kindern arbeiten die rechte und die linke Hörrinde des Gehirns praktisch synchron, wenn beide Ohren dieselbe Information bekommen; bei ungeübten Kindern geraten sie minimal aus dem Takt. Bei Kindern mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) konnten die Wissenschaftler sogar eine markante Zeitverschiebung zwischen beiden Hirnhälften feststellen.

Außerdem war bei von ADHS betroffenen Kindern die Ausreifung der Hörfunktionen in der Hirnrinde deutlich verlangsamt, während junge Musiker einen Entwicklungsvorsprung zeigten. „Diese Entdeckung könnte erklären, warum auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, ADHS und Lese-Rechtschreib-Schwäche häufig gemeinsam auftreten“, so Seither-Preisler.

Musik wirkt Defiziten entgegen

Einige der Probleme der betroffenen Kinder dürften somit auf eine unzureichende Zusammenarbeit beider Gehirnhälften zurückzuführen sein, mit negativen Folgen für Aufmerksamkeit, rasche Sprachverarbeitung sowie die Lese-Rechtschreibfähigkeit; eine musikalische Ausbildung wirke genau diesen Defiziten entgegen.

Sind aufmerksamer und hören besser zu

Die Ergebnisse zeigen nämlich, dass Kinder, die ein Instrument lernen, besser zuhören können, aufmerksamer sind und weniger Probleme haben, Hyperaktivität und Impulsivität zu kontrollieren. Darüber hinaus schneiden sie in Lese- und Rechtschreibtests besser ab als musikalisch ungeübte Gleichaltrige. „Es wäre daher förderlich, neue Formen von Musikerziehung für Kinder mit ADHS und Lese-Rechtschreib-Schwäche anzubieten“, raten die Wissenschaftler.

Hörrinde doppelt so groß

Im Zuge der Studie zeigte sich noch ein weiterer bemerkenswerter Befund: Die graue Substanz der Hörrinde bei musikalisch aktiven Kindern ist etwa um die Hälfte größer als bei den übrigen Altersgenossen. Eine Langzeitbeobachtung ergab, dass diese Hirnregion bereits vor dem musikalischen Training eine ganz bestimmte Form und Größe aufwies und sich über die Zeit nicht mehr veränderte.

„Besonders überraschte uns, dass wir am Volumen einer bestimmten Hirnstruktur zu Beginn des Instrumentalunterrichts verlässlich vorhersagen konnten, wie viel Zeit die Kinder in Zukunft mit dem Üben verbringen würden“, erklärt Seither-Preisler.

Motivation hängt von Veranlagung im Gehirn ab

Dies zeigt erstmalig, dass die Motivation, ein Instrument zu lernen, nicht nur von der Unterstützung des sozialen Umfelds, sondern auch von der Veranlagung im Gehirn abhängt. „Wer günstige Voraussetzungen mitbringt, wird leichter und mit mehr Begeisterung bestimmte Fähigkeiten erlernen – beispielsweise zu malen oder Schach zu spielen.

Das sollte man in Zukunft stärker berücksichtigen“, empfehlen die Forscher. Werden solche Kinder nämlich rechtzeitig in ihren Talenten und Interessen unterstützt, entwickeln sich die zugehörigen neuronalen Netzwerke besonders günstig, wodurch Lernen zunehmend zum Selbstläufer wird.

Man forscht weiter

Als nächsten Schritt möchte das Team erforschen, ob sich auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen mittels Messungen im Gehirn frühzeitig diagnostizieren lassen. Damit hoffen die Forsher rechtzeitig Maßnahmen setzen zu können, um die Wahrscheinlichkeit späterer ADHS-Diagnosen zu verringern.

„Jedem Kind ein Instrument“

Die aktuelle Studie wurde vom Deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und ist Teil der Begleitforschung zu dem musikalischen Bildungsprogramm „Jedem Kind ein Instrument (JeKi)“, das derzeit in Deutschland über 60.000 Kinder aller sozialen Schichten erreicht.

(Quelle: http://steiermark.orf.at/news/stories/2662846/, 14.08.2014)

prima la musica 2018

prima la musica 2018

prima la musica 2018

Unsere Oboistin Sophia Ratzenböck erreichte als Mitglied des Ensembles QuattrOboi beim Österreichischen Jugendmusikwettbewerb prima la musica auch heuer wieder die höchstmögliche Bewertung. Die 4 Oboisten erspielten am 10.3.2018 in der Landesmusikschule Perg einen 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb und bestätigten ihr Können auch beim Bundeswettbewerb am 25.5.2018 in Innsbruck wieder mit einem 1. Preis!

Unsere Oboistin Sophia Ratzenböck konnte am 10.3.2018 in der Landesmusikschule Perg beim Österreichischen Jugendmusikwettbewerb prima la musica als Teil eines Oboenquartetts wieder ihr Können unter Beweis stellen. 

Das Ensemble QuattrOboi (bestehend aus den 4 Oboisten Teresa Ploberger, Carina Eichmair, Paul Rischanek und Sophia Ratzenböck – siehe Foto oben: in der Mitte Lehrerin Andrea Glaser-Riefellner) präsentierte folgendes Programm:

1. Georg Philipp Telemann: La Caccia per Quattro Oboi Pastorale, Largo, Vivace ma non troppo
2. Nikolai Rimsky-Korsakoff: Thema, Variationen und Fuge über das russische Volkslied „Nadojeli Notschi“
3. Graham Powning: Three Quartobtudes for four oboes, 1. Vivo, 2. Threnody-Grazioso
4. Martin Glaser: Pfeifentenrondo Oboenquartett, op. 70

Damit erspielten sie in der Altersgruppe III der Kategorie „Kammermusik für Holzbläser“ einen 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb.

Im Jurygespräch gab es sehr viel Lob. Die Jury war wie folgt besetzt:

– Vorsitzender Univ.-Prof. Josef Eidenberger (Anton Bruckner Privatuniversität Linz)
– Ildiko Deak (Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Brucknerorchester Linz)
– Leonard Eröd, MA (Radio-Symphonieorchester Wien)
– Doris Freimüller-Auinger, MA (Fachgruppenleiterin für Rohrblasinstrumente OÖ)
– Prof. Naoko Knopp (Anton Bruckner Privatuniversität Linz, LMS Gmunden)
– Robert Müllner, MA BA (LMS Schwanenstadt und Neumarkt/H.)

In der Folge gab es auch beim Bundeswettbewerb am 25.5.2018 in Innsbruck durch die hochkarätig besetzte Jury (u.a. mit Johannes Wregg, Bruckner Orchester Linz; Johann Hindler, Wiener Philharmoniker; u.a.) wieder viel Lob und Anerkennung für die Leistungen der jungen Nachwuchstalente und diese vergab neuerlich einen 1. Preis – und somit die höchstmögliche in Österreich zu erzielende Bewertung – an das Oboen-Quartett.

Das Ensemble wurde wieder sehr professionell von Sophia’s Oboen-Lehrerin an der LMS Ottensheim, Andrea Glaser-Riefellner, auf diese erfolgreichen Auftritte vorbereitet.

Herzliche Gratulation!

Ferienpassaktion 2018

Ferienpassaktion 2018

Ferienpassaktion 2018

Viel Spaß und kreative Kinder bei der Ferienpassaktion des Musikvereins Wesenufer am 12. August 2018!

Die Sommerferien stehen vor der Haustür und die  Schulkinder freuen sich auf Sonne, Spaß, Baden und jede Menge Action. Ganz nach dem Motto „Mit dem Ferienpass jede Menge Ferienspaß“ durfte auch der Musikverein Wesenufer heuer wieder einen Ferientag gestalten.

Unsere Jugendreferenten Daniela Stögbauer und Lukas Krammer sowie Anna Karlsböck haben sich dafür ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen.

Einen ganzen Nachmittag lang wurden verschiedenste Musikinstrumente selbst gebastelt. Neben einer Gitarre und Lotusflöte konnten sich die Kinder auch für eine Blumentopftrommel, Meerestrommel oder ein Becherhuhn entscheiden.

Wir freuen uns jedes Jahr auf’s Neue über die große Nachfrage und hoffen, vielen das Musizieren damit schmackhaft machen zu können und den einen oder anderen schon bald bei uns als Jungmusiker begrüßen zu dürfen.